Neuigkeiten von der Gleichberechtigungsfront

Interessant was sich wieder in Sachen Gleichberechtigung tut und wie eigenartig doch die Blickwinkel mancher Frauenrechtlerinnen sind.

Gestern im ORF gabs ein Interview mit einer Dame die die Frauenrechte vertritt (Name leider entfallen..)
Diese Dame erklärte, dass Frauen auch deswegen weniger verdienen, weil Sie sich weniger zu verhandeln trauen und mit einem angebotenen Gehalt schneller zufrieden seien.
Der Moderator meinte daraufhin, dass in diesem Fall aber den Chefs der Firmen kein Vorwurf gemacht werden könnte da es an den Frauen selber liegt, besser zu verhandeln.
Daraufhin meinte Sie, dass sehr wohl die Chefs hier schuld sind was ich eine sehr eigenartige Sichtweise finde. Schließlich verdient auch ein Mann weniger wenn er nicht verhandelt, nur bei Frauen ist das schon wieder ungerecht?

Desweiteren lassen die Aussagen darauf schliessen dass es gar nicht um Gleichberechtigung geht, sondern einfach nur darum dass Frauen prinzipiell mehr Geld wollen.. wie ich darauf komme?
Ganz einfach, die Dame meinte dass sehr viele Frauen eben in schlechter bezahlten Berufen arbeiten und deshalb weniger verdienen als Männer, aber Ihr Vorschlag geht nicht dahin mehr Frauen in besser bezahlte Jobs zu bekommen,
sondern in die Richtung, die Frauenberufe besser zu bezahlen! Was zum Henker?? Irgendwie gibt es einen Grund weshalb die Bezahlung (der Art der Arbeit) unterschiedlich ist… Wenn eine Frau also als Supermarktkassierin weniger verdient als ein Mann der eine millionenteure Maschine bestückt ist das ungerercht?
Ich frage mich wie dieses Argument dann weitergesponnen wird wenn plötzlich eine Frau im Supermarkt einer Frau die eine teure Maschine bestückt gegenübergestellt wird.. Vermutlich sind dann prinzipiell einfach beide unterbezahlt 😉

Gleichberechtigung ist eine gute Sache, aber hier läuft etwas ziemlich aus dem Ruder, vor allem, wenn man sich anschaut was da sonst noch so die Themen sind.. wie z.b. die Forderung eines Gesetzes damit Männer bestraft werden können die auf Frauenparkplätzen parken und der nun verpflichtenden gleichen Versicherungsprämie für Männer und Frauen trotz nachweislich unterschiedlichen Risikos..

Witzigerweise wird das Verbot für Männer auf Frauenparkplätzen zu parken oft damit argumentiert dass diese in der Nähe eines Liftes sind, mehr Platz zum Aussteigen mit Kinderwagen und Einkäufen bieten und eben einen ominösen Notfallknopf besitzen.
Was ist nun allerdings wenn ich als Mann mit Kindern unterwegs bin und mehr Platz zum rangieren mit Kinderwagen etc. brauche… ? Da würde es dann also keine Frauenparkplätze sondern Kinderparkplätze brauchen.

Traurig ist einfach dass solche unlogischen Forderungen und Aussagen komischerweise auf das alte Schema (Frau=Einkaufen und Kinder) aufbauen und somit der wirklichen und fairen Gleichberechtigung nicht förderlich sind…

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