ohne Worte

Flüchtlingsthematik

Ich war kürzlich in Griechenland, genauer auf Kos und den umgebenden Inseln und habe die Flüchtlingsproblematik hautnah miterlebt. Die Zeltlager, die Zustände, tausende Schwimmwesten und Kleidungsstücke angespült an den Stränden der Inseln, den Anblick von am Strand liegenden Personen von denen man nicht weiß ob sie in der Nacht angeschwemmt wurden und tot sind oder doch noch leben…

Diese Zustände sind keineswegs tragbar und natürlich MUSS hier von uns geholfen werden! Die Frage ist nur wie und hier scheiden sich die Geister. Die aktuelle Politik ist ja, alles aufzunehmen ohne jegliche Prüfung auf Grund der Überlastung sämtlicher Stellen und der menschlichen Tragik.

Kritische Stimmen dagegen, werden gnadenlos mit der Nazikeule niedergeprügelt. Nach und nach erkennt auch die Politik dass es so nicht funktioniert, baut Grenzzäune, macht Grenzen dicht und stellt fest dass es einfach nicht geht soviele Menschen auf einmal aufzunehmen. Dabei spielt es keine Rolle wie gut es uns gerade doch geht, sondern es geht um die soziale Stabilität und die personelle Kapazität der Exekutive.

Ja die Türkei und umliegende Länder haben ein Vielfaches aufgenommen! Aber zu welchen Bedingungen?  Welcher Lebensstandard? Leider sind Fakten dazu rar und vergleichbar ist das onehin nicht.

Man kann nicht abertausende kulturell und religiös und im schlimmsten Fall auch noch komplett anderem Lebensstandard hier eingliedern und glauben dass das alles reibungslos funktioniert. Das das kracht ist absehbar, dass nicht weltoffene Personen dagegen sein werden und die Bevormundung durch andere bzw. die absolute Mundtotmachung mit der Nazikeule dann irgendwann in unguten Aktionen wie Anschlägen auf Asylantenheime etc. endet ist leider ebenso absehbar wenngleich unverzeihlich und ein Armutszeugnis.

Was ebenfalls gerne übersehen wird ist, dass es durchaus auch fremdenfeindliche oder religiös feindlich motivierte Flüchtlinge gibt die absolut keine Lust haben sich unseren sozialen oder sonstigen Bedingungen anzupassen.

Die Logik alle Flüchtlinge in die EU zu lassen, dazu ohne jegliche Registrierung und Prüfung, ist onehin nicht nachvollziehbar. Erstens werden wieder einmal sämtliche Gesetze (grundlegende!) der EU mit Füßen getreten (selbes Spiel bei der Griechenlandhilfe) und zweitens macht es einfach keinen Sinn. Auch mit dem nächsten, wahlbedingten Geniestreich, Asyl auf Zeit…

Umsetzbarkeit gleich null, nur dazu da um das gutgläubige Stimmvieh zu missbrauchen. Glaubt ernsthaft jemand daran dass nach 3 Jahren eine Familie die sich inzwischen hier eingelebt hat, unseren Lebensstandart genießt, Freunde gefunden hat dann wieder alle Zelte abbricht und zurück geht? Irgendwohin wo vermutlich nichts mehr steht? Keine Infrastruktur, nichts?
Wohl kaum und das ist auch verständlich!

Deshalb ist die einzig logische Lösung, die viele Probleme mit einem Schlag lösen und sogar zukünftig auftretdende Engpässe beheben würde schlicht und einfach die Flüchtlinge NICHT in der kompletten EU herumzukutschieren und zu verteilen sondern bewohnbare Fluchtlager in der Nähe der Krisengebiete zu bauen.

Diese zu finanzieren und den Menschen ein adäquates Leben zu ermöglichen würde einen Bruchteil kosten, was die derzeitige Politik in dieser Sache kostet, würde weniger Stress, Strapazen und Gefahr für die Flüchtlinge bedeuten, den Schleppern die Lebensgrundlage entziehen, die Ängste der europäischen Bevölkerung, was unser selbst schon angeschlagenes Gesundheits, Pensions und Arbeitssystem angeht, sowie die gefürchtete  Islamisierung, im Zaum halten (und somit auch die Fremdenfeindlichkeit) und zudem auch noch gewährleisten dass die Bevölkerung auch in der Nähe ist um Ihr Land wieder aufzubauen!

Weiters wäre dies ein Weckruf endlich mal den Konzernen auf die Füße zu treten bzw. zu etwas Menschlichkeit zu zwingen die mit dieser Situation Geschäfte machen oder ursächlich daran beteiligt sind. Stichwort Waffenlieferungen in die Krisenländer etc.

Die Frage ist ob national und EU-weit die Politik nicht schon zu korrupt oder unterwandert ist um hier überhaupt noch gegensteuern zu wollen oder auch  zu können.

Abschließend gesagt, die Flüchtlingskrise war schon seit Jahren absehbar, dennoch flattern die Politiker derzeit herum wie aufgescheuchte Hühner. Es ist mehr als offensichtlich dass hier deren Job NICHT gemacht wurde, und dies ist ja leider auch kein Einzelfall.

Sollen wir uns nun also gegenseitig die Köpfe einschlagen und streiten welche Partei das geringere Übel ist oder sollten wir nicht vielleicht einfach gemeinsam aufstehen und ALLE Parteien zum Teufel jagen bzw. dazu zu zwingen endlich wieder einmal deren Job zu erledigen!

Vorschläge wie so etwas zu bewerkstelligen ist sind gerne willkommen 😉

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